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Demonstration: Wir lassen uns das dagegen-sein nicht verbieten!

Am kommenden Samstag 26. juli 2008 plant das Organisationsteam des Klimacamps einen Klima-Aktionstag in Wilhelmshaven.

Die Gründe hierfür sind vielfältig. Nachdem die Stadt den Widerstand
gegen die Kohlekraftwerke unermütlich unterdrückt und den Konzernen E.on
und Electrabel jeweils zwei zusätzliche Krafttwerksblöcke zugestanden
hat, gipfelten die Auswüchse unserer maritime Monarchie in dem Verbot
des Klima-Aktionscamps.


Pressemitteilung des Organisations-Teams des Klima-Aktionscamps in Wilhelmshaven (16. Juli 2008) :

Das für das Wochenende vom 25. bis 27. Juli geplante Klima-Aktionscamp „Dein Zelt für´s Klima“ von verschiedenen Jugendverbänden musste abgesagt werden, da die Stadt Wilhelmshaven ihre Zustimmung verweigerte.

Diese Entscheidung begründet die Stadt mit dem „politischen Charakter“ des Camps. Politische Veranstaltungen sollten nicht auf städtischem Grund und Boden stattfinden, so heißt es in einer öffentlichen Erklärung.

„Diese Begründung ist für uns fadenscheinig.“, erklärt Katinka Koke, Mitorganisatorin des Camps. Auf dem Gelände fänden auch parteipolitische Veranstaltungen statt. Außerdem sei das Klima-Aktionscamp von Jugendlichen aus einem breiten politischen Spektrum organisiert worden.

„Wir sind politisch und das ist auch gut so. Es gibt keinen Grund, friedliche Veranstaltungen von politischen Jugendlichen zu verhindern.“, sagt Antje Feil, ebenfalls Mitorganisatorin. Auf ein Gesprächsangebot der Organisatoren sei die Stadt im Vorhinein nicht eingegangen. Sie hätte stattdessen ihren Antrag ohne Begründung abgelehnt und beschränke sich nun darauf, den Jugendlichen öffentlich Vorwürfe zu machen.


Pressemitteilung des Organisations-Teams des Klima-Aktionscamps in Wilhelmshaven (13. Juli 2008) :

Das für das Wochenende vom 25. bis 27. Juli geplante Klima-Aktionscamp „Dein Zelt für´s Klima“ von verschiedenen Jugendverbänden musste abgesagt werden. Die Stadt Wilhelmshaven hat ohne jede Begründung der Genehmigung des Zeltlagers auf dem dafür vorgesehenen Gelände nicht ihre Zustimmung erteilt.

„Die Stadt Wilhelmshaven schätzt offensichtlich politisches Engagement von Jugendlichen nicht.“, sagt Katinka Koke, Mitorganisatorin des Camps. Der Protest gegen die geplanten Kohlekraftwerke solle so auf bürokratischem Wege ausgebremst werden. Klimaschutz sei der Stadt wohl nicht wichtig, so Koke weiter.

Jugendliche verschiedener Verbände und politischer Jugendorganisationen, wie der Grünen Jugend, Greenpeace und Jusos, haben das Klima-Aktionscamp in den vergangen Monaten vorbereitet. Es sollte ein buntes und großes Zeltlager für Jugendliche werden. Geplant waren sowohl inhaltliche Workshops, als auch Aktionen zum Thema Klimaschutz und eine Demonstration gegen die geplanten Kohlekraftwerke.

Das Camp sollte auf dem Gemeinschaftsplatz Rüstersieler Hafen stattfinden. Der zuständige Förderverein hatte die Veranstaltung bereits genehmigt. Allerdings musste die Grundstücksverwaltung der Stadt Wilhelmshaven als Eigentümerin ihre Zustimmung erteilen. Dies hat sie auf Antrag des Organisations-Teams hin jedoch ausdrücklich nicht getan - und das ohne jede Begründung.

„Uns ist völlig unklar, auf welcher Grundlage diese Entscheidung getroffen wurde.“, erklärt Antje Feil, ebenfalls Mitorganisatorin. Die Organisatoren hätten immer deutlich gemacht, dass sie sich an jegliche Auflagen, die an eine Zustimmung geknüpft wären, wie etwa die Vermeidung von Lärmbelästigung, gehalten hätten. Die Entscheidung der Stadt entbehre jeder Rechtfertigung und sei anscheinend politisch motiviert. 

 

A cool breeze of resistance: Für ein ganz anderes Klima - Klimacamp vom 15.-24. August in Hamburg

Während alle Welt über den Klimawandel redet, bastelt die Atomlobby am Ausstieg aus dem Atomausstieg, bauen deutsche Energiekonzerne weiter Kohlekraftwerke, verschärft der Anbau von Agrofuels soziale Not in südlichen Weltregionen, schottet sich die EU weiter gegen Flüchtlinge ab und die steigenden Energiepreise in Deutschland werden als ökologische Wohltat verklärt.

Diese Widersrpüche wollen wir beim Klimacamp '08 vom 15.-24. August in Hamburg aufgreifen und gegen die herrschende Klimapolitik aktiv werden. Mit Diskussionen und Workshops rund um den Klimawandel als soziale Frage machen wir uns selbst schlau, mit vielfältigen Aktionen in der Stadt werden wir in die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen rund um den Klimawandel konstruktiv eingreifen.

Parallel zum Klimacamp findet in Hamburg ein antirassistisches Camp statt - eine hervorragende Gelegenheit auf die Verbindungen zwischen herrschender klimapolitik und repressivem Migrationsregime einzugehen.

Im Hamburger Stadtteil moorburg baut der Energiekonzern Vattenfall ein neues Kohlekraftwerk, das den CO2 Ausstoß Hamburgs um 40% erhöhen soll. Die Auseinandersetzung in moorburg ist zugleich ein wichtiges Zeichen für die anderen über 20 Kohlekraftwerke, die bundesweit neu entstehen sollen.

Zahlreiche Aktionen zu Handel, Landwirtschaft, Abschiebung und (Atom-) Energie sind bereits geplant, viele weitere können noch vor oder auf dem Camp entstehen. Das Klimacamp wird von einem spektrenübergreifenden linken Bündnis getragen - unter den AufruferInnen findet sich die interventionistische linke ebenso wie attac, NoLager bremen, six hills aus Berlin, die bundeskoordination Internationalismus (BUKO), die Freie Republik Wendland, die GRÜNE JUGEND und die Hamburger Kampagne "Tschüss vattenfall".

Weitere Informationen zum Stand der Vorbereitung findet ihr auf www.klimacamp08.net

Kommt zum Klimacamp in Hamburg! Bestellt auf der Homepage Mobilisierungsmaterial und verteilt es! Organisiert Veranstaltungen bei euch vor Ort oder auf dem Camp! Meldet euch bei uns, wenn ihr gemeinsam mit uns anreisen wollt.

Sei dabei: Diskussionsabend & Film über Kurdistan: 12.02.2009, 18Uhr

Triff Dich mit uns jeden Sonntagabend! Kontakt über Mail.

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